Künstlerische Leitung

Lucas Bennett

Geboren 1975 in Basel. Studien in Musikwissenschaft, deutscher Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Musiktheorie in Basel. Diverse Publikationen zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Zahlreiche Musikproduktionen. Co-Präsident des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes (SMPV), Mitglied der Redaktionskommission der Schweizerischen Musikzeitung (SMZ). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute for Computer Music and Sound Technology. Aktuelles Projekt: "Die Aufführungspraxis der elektroakustischen Musik - die Studio di Fonologia-Jahre".

Christoph Bösch

Christoph Bösch durchlief das volle Programm der musikalischen Ausbildung an der Musik-Akademie der Stadt Basel in der Klasse von Felix Manz. Weitere Impulse bekam Christoph Bösch in seiner Ausbildung von den Flötisten Aurèle Nicolet, Robert Winn, sowie William Bennett. Durch den intensiven Kontakt mit Jürg Henneberger und dem ewigen Hunger nach Neuem kam es 1998 zur Gründung des Ensemble Phoenix Basel, in welchem Christoph Bösch in verschiedensten Projekten von grossbesetztem Musiktheater bis zu solistischen Aufgaben auf Piccolo- bis Bassflöte und mitunter exotischen Blasgeräten vollumfänglich gefordert ist. Nebst dieser Spezialisierung ist Christoph Bösch gefragter Kammermusikpartner und Solist.

Egidius Streiff

Egidius Streiff hat sich seit seinem Studium (Schneeberger, Takeno, Oprean, Kurtag) weltweit als versatiler Violinist, aber vor allem als unwiderstehlicher Musiker profiliert. In der Saison 07/08war er wiederholt als Solist in Wang Xilings Violinkonzert mit dem China National Symphony Orchestra in Beijing zu hören, aber auch an Zürichs langer Nacht mit Kurtags Kafka-Fragmenten.
Bis 2007 war er künstlerischer Leiter des Ensemble Antipodes (ISCM Ensemble in residence 2006) und Kurator der international beachteten Ausstellung «Adolf Busch in Riehen» (2009). Der Musiker Egidius Streiff nimmt zudem international kulturpolitische Funktionen wahr: 2005 gründete er in der Mongolei die Chuluun Stiftung, die seither für Ihren kulturellen Einsatzvon der DEZA mit einer langjährigen Unterstützung gewürdigt wurde.
Pionierarbeit leistete er auch mit seinem innerkoreanischen Begegnungsprojekt «parallel worlds» unter dem Patronat der Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey:  Unvergesslich bleibt die Aufführung von Schoecks Violinkonzert mit dem YII-Orchester Pyöngyang in 2005, und das daraus resultierende Projekt pyongyangklang.ch vom November 2008 gilt als Meilenstein der kulturellen Zusammenarbeit mit Nordkorea.

So 30. 8. 2015, 19:30

Haus der Vereine/Alte Kanzlei (Lüschersaal), Baselstrasse 43

 

Leoš Janácek: Mladi

Heidi Baader-Nobs: « À la rencontre de Haydn » (3ème quatuor)

Joseph Haydn: Quartett in d-moll „Quinten“

Heidi Baader-Nobs: "Ballade pour Nouria" (4ème quatuor, UA)

Leoš Janácek: Concertino

 

Mit Christoph Bösch, Matthias Arter, Toshiko Sakakibara, Valentin Vogt, Lucas Roessner, Konstantin Timokhine, Juho Pohjonen, Egidius Streiff, Daphné Schneider, Mariana Doughty, Alberto Rodriguez, Walter Grimmer